Gepard (acinonyx jubatus)

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Früher wurden Geparden auch als Jagdleoparden bezeichnet, obwohl sie mit Leoparden außer das sie zur gleichen Familie gehören und sich ihre Lebensräume überschneiden, nichts zu tun haben. Tatsächlich sind Geparden allerdings verhältnismäßig leicht zu zähmen. Bereits vor mehreren tausend Jahren wurden Geparde zur Jagd "abgerichtet".

Gab es im 19. Jahrhundert noch weit über 100.000 dieser hochbeinigen Hetzjäger, so hat ihre Zahl zwischenzeitlich bedenklich abgenommen. Weltweit leben heute nur noch einige tausend wilde Geparden. Der Hauptfeind des Geparden war und ist der Mensch.

Geparden erreichen Geschwindigkeiten von etwa 120 km/h können diese allerdings nur kurze zeit durchhalten. Die schlanken katzen werden bis zu 65 kg schwer und erreichen dabei eine Körperlänge von bis zu 220 cm, wovon etwa 65-85 cm auf den schwanz entfallen.

Geparde leben meist einzeln oder in Kleingruppen von einem Weibchen und deren noch nicht geschlechtsreifen Jungtier(en). Außerdem gibt es kleine Gruppen männlicher Geparden, in denen sich mehrere Brüder zusammengeschlossen haben.

Die Nahrung des Geparden besteht überwiegend aus Gazellen, Antilopen und Impalas aber auch Vögeln, Kaninchen und Nutzvieh und wird tagsüber hauptsächlich am frühen Morgen oder am Spätnachmittag, wenn die Temperaturen einigermaßen erträglich sind, erjagt.

Löwe

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