Karakal (felis caracal)

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Der Name des Karakal wird aus dem türkischen "karakulak" abgeleitet, was soviel bedeutet wie "schwarzes Ohr". Die Rückseiten der großen Ohren dieser Katzen sind nämlich pechschwarz.
Bekannt geworden
sind die Katzen auch unter der Bezeichnung Wüstenluchs, da ihr Aussehen an die Luchse erinnert. Tatsächlich besteht zwischen Luchs und Karakal allerdings nur eine weitläufige Verwandtschaft.

Der Karakal kommt hauptsächlich  in trockenen Savannen und Halbwüstengegenden vor. Auch in Höhen von bis zu 2.500 Metern wird er noch angetroffen, nicht jedoch in richtigen Wüsten oder Regenwäldern. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Asien und Afrika. Die asiatischen Karakale sind meist etwas kleiner als ihre afrikanischen Verwandten.

Der Karakal ist die Größte der afrikanischen Kleinkatzen.  Er wird bis zu 18 kg schwer. Die Kopf-RumpfLlänge beträgt zwischen 60 und 105 cm, zuzüglich einer Schwanzlänge  zwischen 20 und 35 cm.

Die Nahrung der Katzen besteht aus Säugetieren, bis zur Antilope und oft auch Vögeln, die sie mit einem Sprung in die Luft und einem Schlag ihrer Pfoten "vom Himmel holen". Die Katzen sind überwiegend nachtaktiv.

Wie Geparden wurden auch Karakale zur Jagd abgerichtet.

Savanne

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